Broadcasting Plattformen werblich nützen

Immer wieder stoße ich auf neue Technologien und klopfe sie auf ihre werbliche Tauglichkeit im Tourismusmarketing ab.

In der letzten Woche habe ich mich mit dem Phänomen Broadcasting Plattformen beschäftigt um zu sehen welche Spielregeln hier gelten.

Für alle, die nicht wissen worum es sich handelt:

App des Anbieters installieren - sein Gesicht vor die Handykamera halten und das geneigte Publikum (quasi jeder, der die App auch hat) unterhalten womit auch immer man sich gerade beschäftigt. Der Unterschied zu youtube: Dort kann man nur fertige Videos hochladen. Broadcasting ist live!

Mein Test:

Angesehen habe ich mir die Apps von younow.com und von Periscope. Mehr habe ich leider nicht geschafft, da mir innerlich die Puste ausgegangen ist.
Die Plattformen habe ich schon seit gut einem Jahr im Auge. Gestetet habe ich sie erst jetzt, da jede Technologie immer etwas Zeit benötigt um eine gewisse Nutzerzahl zu akkumulieren und um somit auch werblichen Nutzen für uns zu entwickeln.

Fazit zu younow und Periscope

  • noch relativ wenige Nutzer im deutschsprachigen Raum - international aber schon recht beträchtlich - d.h. Beiträge auf Englisch zu gestalten wäre hier Pflicht. Es gibt Nutzer die haben tausende Fans.
  • Die Broadcaster und auch die Zuschauer sind generell sehr jung
  • ausgehend davon sind auch die aktuellen Sendebeiträge auf younow vom Niveau her irgendwo zwischen "Die Lugners" und "Teenager werden Mütter" angesiedelt. Bei Periscope fühlte ich mich doch etwas wohler.
  • Gesendet wird alles was Spaß macht. Live gaming, kochen, Morgentoilette, in der Schule, beim Essen, etc.

Gewerbliche Anbieter konnte ich bisher keine entdecken. Fans kann man hier mit einem einfachen Drehbuch extrem schnell überzeugen. Die meisten gelangweilten Besucher der Apps lechzen geradezu nach neuen Inhalten. Zu beachten wären hier nur ein paar einfache Grundregeln um Erfolg zu haben.

Ob sich der Aufwand auch monetarisieren lässt kann ich noch nicht abschätzen. Hängt es doch wie bei Facebook nicht nur an der Nutzerzahl, sondern auch an der Kaufkraft der Fans. Wir werden das Potential bald selbst testen und euch weiter berichten.

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