Schön, dass man nun auch in der WKÖ mit Vollgas die Direktbuchung bewirbt.
Wie einst schon Franz Hörl gegen HRS den Volksaufstand probte versuchen nun – in einer scheinbar gut vorbereiteten Aktion – die Interessensverbände der Hotellerie gegen die erdrückende Macht der Buchungsportale vorzugehen.
Gelingen soll dies mit einer breit angelegten Marketingkampagne auf den Websites der Interessensverbände einerseits und auf den Websites der Mitgliedsbetriebe andererseits.
Die Waffen gegen die Buchungsportale sehen in diesem Fall so aus:

Aber nicht nur Buttons für die Website gibt es, sondern auch Bierdeckel, Nicht-stören Türschilder, Anstecknadeln und – die haben mich besonders beeindruckt – Fahnen und Rollups.
Man will also der erdrückenden Onlinemacht der Buchungsportale mit einer Offlinekampagne entgegentreten. Andere Begleitmaßnahmen gibt es einstweilen keine. Man will die Gäste durch den Hinweis, dass man auch direkt (Zitat: „sei es über das Telefon, per E-Mail, über ein Buchungstool“) buchen kann ins Boot der Hoteliers holen.
Das erinnert mich irgendwie an die Zeit als ich als Kind an meiner Zimmertür einen Zettel mit der Aufschrift „Geheimzone – betreten verboten“ anbrachte und dann fest daran glaubte, dass sich meine Eltern daran halten würden. …. aber es ist ja kurz vor Weihnachten. Da wird man sich wohl noch was wünschen dürfen, oder?
Weitere Infos und Downloads findet man auf der Website des „Book direct shops“.






