10 Tipps für klickstarke Newsletter Betreffzeilen

Ich sammle ja gerne Tipps aus der Onlinemarketing Branche. Lernen kann man hier immer von anderen Branchen, die ausschließlich vom Onlinevertrieb leben.

Die Herangehensweise kommt Ihnen sicher bekannt vor. Wenn Sie Ihren Stream in Facebook beobachten, dann haben Sie sicher auch ähnlich formulierte Betreffzeilen schon gesehen. Ich finde die Formulierungen teilweise grenzwertig seriös. Darunter fallen der Tipp 1, Tipp 6 und Tipp 10. Mit derartigen Formulierungen kann man sicher Interesse erzeugen und auch Klicks. Ob man seiner Marke damit etwas Gutes tut würde ich aber bezweifeln.

  1. Die Wenn-Dann Betreffzeile.

    Wenn Sie Ihren (ersetzen durch beliebige Eigentschaft) steigern/verbessern/ausbauen wollen, dann sollten Sie dieses/diesen (ersetzen durch beliebiges Produkt/Tool) kaufen/herunterladen. Kennt wohl jeder mittlerweile von vielen Facebook-Posts.

  2. Cliffhanger

    Exklusiv nur für Sie. Gewinnen Sie mit nur drei....

  3. Emotionen wecken durch gemeinsame Erlebnisse.

    Funktioniert natürlich nur in Verbindung mit einem ordentlichen Adressmanagement. Sie schreiben zB an die Gäste die die letzte Stammgästewoche gebucht hatten:
    "Erinnern Sie sich noch an unseren Wanderführer Hans?"

  4. Kühne und gewagte Betreffzeilen

    Prinzipiell glaube ich, dass man im Tourismus mit allzu marktschreierischen Betreffzeilen keinen positiven Effekt erzielen kann. Das A und O liegt im Bereich des Clusterings Ihrer Adressen. Gefiltert nach Motiven können Sie hier ganz tolle Betreffzeilen verwenden. Je heterogener Ihre Adressdatenbank desto allgemeiner müssen Sie leider formulieren, da Sie ja Familien, Singles, Senioren usw. gleichermaßen ansprechen müssen.
    Bedeutet also für diesen Punkt: Wenn Sie gewagt formulieren wollen, dann müssen Sie Ihre Zielgruppe ganz genau erwischen.

  5. Gleiche Identität Betreffzeile

    Eigentlich ganz einfach erklärt: Sie schreiben zB einen Newsletter zum Thema wandern und senden den NL an Wanderer. Dann könnte der Betreff lauten:
    "Geheimer Routentipp für eine Wanderung auf den (hier beliebigen Bergnamen einstzen)." Funktioniert natürlich nur dann, wenn der Tipp auch wirklich einen Wert hat. Was wiederum voraussetzt, dass Sie selbst auch das Thema lieben und leben.

  6. Persönliche Fragen - Wünsche, Träume, Ängste

    Das Thema Urlaub würde ich am ehesten noch beim Thema Träume festmachen. Beispiel: "Der Urlaub, von dem du immer geträumt hast." oder Ähnliches. Mit Ängsten soll man in unserem Bereich nicht arbeiten. Das überlassen wir lieber der Pharmabranche. Mit den Wünschen würde ich immer vorsichtig sein. Man weiß nicht womit der Leser die Frage assoziiert. Außerdem ist es schwer die Frage so zu formulieren, dass sie im Subtext nicht negativ wirkt. Beispiel: "Wünschen Sie sich nicht auch mal einen tollen Urlaub?" Will heißen: Der letzte Urlaub war schlecht, womit ich den Leser persönlich angreife.

  7. Die unvollständige Betreffzeile

    Ist eigentlich dasselbe wie Nr.3. Der Verfasser des Artikels wollte wohl unbedingt die magische Zahl zehn erreichen. Man kennt ja die magischen Zahlen: Drei bestimmte Eigentschaften, sieben Sünden, zehn Gebote...

  8. Die Angst etwas zu verpassen

    Das ist wiederum immer toll, wenn man grade ein Gewinnspiel veranstaltet. Zum Verlosen gibt es ja immer etwas.... aber nicht vergessen, dass Sie dafür auch etwas erwarten können. Beispiele: "Gewinnspiel noch bis zum XXX.", "Buchen Sie noch bis zum XXX zum Vorteilspreis." oder "Dieses Angebot gibt es nur für Newsletter Abonnenten." Künstliche Verknappung durch Eingrenzung der buchbaren Leistung per Zeit oder Menge funktionieren besonders gut. Kombiniert mit einer Personalisierung in der Betreffzeile können Sie damit die Klicks nach oben treiben.

  9. Die "XYZ ist da!" Betreffzeile

    "Die angekündigte Erlebniswelt ist eröffnet!"
    "Der Wellnessbereich ist umgebaut!"
    "Unsere 10 (beliebige Superlative) + (beliebiger Wert) sind endlich da!"
    Kurz und schmerzlos. Wenn Sie kein Clustering betreiben ist das DER Betreff mit dem Sie jeden treffen und damit Aufmerksamkeit erregen können.

  10. Das absolute Highlight: "Nur öffnen, wenn..."

    Das gab's doch schon vor 20 Jahren bei den Powperpoint-Präsentationen die man per E-Mail bekommen hat. Was für ein alter Hut! Angesprochen werden hier in erster Linie die Spiegelneuronen im Gehirn. Durch Formulierungen wie: "Andere machen (beliebiger Wert), da musst du mitmachen!" oder "Nur öffnen, wenn Sie wirklich erfolgreich sein wollen!" Den billigen Trick durchschauen sogar RTL-Seher. Also bitte niemals solche Formulierungen in seriösen Medien verwenden.

Nachzulesen bei Internet World.

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