Newsletterdesign im Wandel der Zeit – worauf Sie heute achten sollten

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Sie sind einfach nicht umzubringen – die Newsletter. Von vielen Geeks aus der Socialmedia-Branche schon vor Jahren totgesagt, erfreuen sie sich immer noch allgemeiner Beliebtheit. Sowohl bei seriösen als auch bei – sagen wir – fragwürdigen Angeboten.

Fakt ist: Solange die Menschen mit E-Mails kommunizieren wird es auch immer Newsletter geben. Die Palette der Kommunikationskanäle hat sich in den letzten 10 – 15 Jahren einfach erweitert.

Besonders unsere Kunden möchten nicht auf das Medium Newsletter verzichten. Diese haben nämlich den Vorteil gegenüber Facebook & Co, dass die Infos nicht nach wenigen Stunden in der Masse der Neuigkeiten untergehen. Sie bieten zudem die Möglichkeit, dass man auch mehrere Themen in einem Medium zusammenfassen kann. Dies ist in einem Post schlicht nicht möglich.

 

Neue Technologien:

Seit 2008 hat sich das Thema Newsletter rasant verändert. Wo man früher noch einfach Text in Tabellen gesteckt und diesen versendet hat, muss man heute eine Vielzahl von Designproblemen lösen, damit die Newsletter auch überall optimal dargestellt werden. So sind wahre Quelltextmonster entstanden. Der User merkt davon eigentlich nichts, aber für die Programmierung bedeutet dies einen enormen Mehraufwand. Schön, dass es dafür heute auch spezielle Software gibt, die uns Designern hier sehr viel Arbeit abnehmen … und unseren Kunden damit Kosten.

 

Worauf Sie heute achten sollten:

Das Schöne gleich vorweg: Die Grundregeln der Kommunikation ändern sich nicht. Ein Faktor bleibt nämlich unverändert: Der Mensch.

Die Knackpunkte sind eher technischer Natur. Sie möchten ja, dass Ihre Newsletter gut lesbar auf jedem Endgerät dargestellt werden und nicht wie eine Plastik von Picasso aussehen.

  1. Grafiken
    Ein Newsletter ohne Bilder erzeugt keine Emotion. Soweit so gut. Achten Sie aber bei der Gestaltung auf die richtige Zusammensetzung von Bildern und Text. Faustregel sollte hier sein: Man sollte den Newsletter auch ohne Bilder gut lesen und den Inhalt verstehen können. Manche E-Mail-Clients blenden standardmäßig alle Bilder aus. Diese müssen aus Sicherheitsgründen erst manuell geladen werden. Lassen Sie Ihren Newsletter also im besten Fall immer auch von jemandem Korrektur lesen, der nicht aus Ihrer Branche stammt.
  2. Breite des Newsletters
    Die optimale Breite für Newsletter liegt im Augenblick bei 650 Pixel. Der Grund dafür ist einfach. Mobilgeräte und manche E-Mail-Clients schneiden den Inhalt einfach auf der rechten Seite ab wenn er zu breit wird.
    Abhilfe schafft hier nur ein responsiver Newsletter. Damit können Sie auch etwas breitere Inhalte darstellen. Die Inhalte passen sich dann aber automatisch an die optimale Breite des Bildschirms an. Vergessen Sie aber nie den Test auf verschiedenen Endgeräten bevor Sie den Newsletter versenden! Auch wenn Sie eigene Software für die Erstellung verwenden.
  3. Die richtige Betreffzeile
    Die Spamfilter ziehen die Schrauben jedes Jahr fester an. Besonders Freemailer sind mittlerweile brutal mit ihren Filtereinstellungen, wenn es um den Empfang von Newslettern geht. Outlook.com und live.com z.B. haben mehrere Jahre lang einfach vermeintlichen Spam gelöscht ohne den Inhaber der Mailbox darüber zu informieren.
    Vermeiden Sie also in Ihren Betreffzeilen reine GROSSBUCHSTABEN. Verzichten Sie lieber auch auf den exzessiven Einsatz von Sonderzeichen !!!! ???? +++. Ebenso Sale, Sale, Sale, 100% Gratis sind Garanten dafür, dass Ihr Mail einen Spam-Score erhält.
  4. Tod durch Word …
    Erstellen Sie NIEMALS, wirklich niemals Ihren Newsletter in Word. Was vermeintlich toll aussieht wird beim Empfänger vermutlich nie, oder grauenhaft ankommen. Word erstellt im Hintergrund einen eigenen Microsoft-Hthml-Code. Dieser ist überfrachtet mit allerlei Unsinnigkeiten, die mit html nicht viel zu tun haben. Wenn Sie nun also Ihren Word-Newsletter in Ihr Versandtool (egal welches) kopieren, dann kopieren Sie auch den Quellcode mit. Also lassen Sie die Finger davon.
  5. … und Tod durch Javascript
    Denken Sie immer daran: E-Mail-Clients mögen es einfach. Am liebsten hat Outlook zum Beispiel Bilder und Text in Tabellen. So wie schon vor 20 Jahren. Alles andere führt zu hochgradiger Verwirrung des Programms. Hier sind andere Clients und auch Freemailer wesentlich großzügiger. Daher erstellen wir immer eine Version für alle Clients, die html können und eine Version für Outlook. Im besten Fall wird dem jeweiligen Client nur das angezeigt, was für ihn relevant ist. Dadurch entstehen die vorher beschriebenen Quelltextmonster.

Wir greifen seit einigen Jahren auf professionelle und zertifizierte Newsletterversender zurück. Dies senkt die Spamrate zusätzlich dramatisch.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Gestaltung von Newslettern haben, dann schreiben Sie uns doch. Wir helfen gerne weiter.

Michael Egger
Michael Egger
... leitet seit 2004 die Werbeagentur für Hotels in Tirol. Er ist Spezialist für Auslastungssteigerung in Hotels und engagiert sich in vielen Bereich des Tourismus im Alpenraum.

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